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Deutschland AG (1)

Sind unsere Politiker und Topmanager unfähige Versager,
oder nur weltfremde Fantasten und Habgierig ?


Ergeiz ist die letzte Zuflucht des Versagers.
(Oskar Wilde)

Wenn Sie sich an die untenstehenden Meldungen aus den Medien erinnern, dürfte ihnen die Beantwortung nicht schwer fallen!

  • Die Deutsche Bank baute mehr als 14.000 Stellen ab, ihre Aktionäre verloren in fünf Jahren ein Drittel ihres Aktienvermögens und die Vorstandsgehälter stiegen zwischen 1997 und 2001 um mehr als 400 %.


  • Die Telekom-Aktie stürzte mit einem Verlust von 90 % in den Keller, es wurden mehr als 50.000 Stellen abgebaut und Ron Sommer geht mit 11,6 Millionen EURO in Frührente.


  • Der Chef von Babcock Borsig, Klaus Lederer, führte das Traditionsunternehmen bis an den Abgrund und keiner merkte etwas davon. Kurz vor dem Untergang verkauft er das Filetstück - die HDW-Werft - und sich als neuen Chef gleich mit.


  • Bernd Pischetsrieder verursachte bei BMW durch die erfolglose Übernahme und den anschließenden Wiederverkauf von ROVER einen Schaden von mehr als 10 Milliarden (DM). Als BMW ihn nicht mehr wollte, wurde er mit rund 15 Millionen (DM) nach Hause geschickt. VW nahm in dann mit Kusshand.


  • Der ehemalige METRO-Manager Georg Kulenkampff erhielt nach einer nur sechsmonatigen (erfolglosen) Beschäftigung als "Dank" eine Prämie von 4,7 Millionen (DM).


  • Die Bayerische Landesbank verlieh zwei Milliarden (2.000.000.000) EURO ungesicherte Kredite an Leo Kirch. Er selbst ging zum Insolvenzrichter und der Steuerzahler muss für seine Schulden aufkommen.

  • Die Bankgesellschaft Berlin geriet wegen Scheingeschäfte und Bilanzierungstricks in finanzielle Schwierigkeiten. Gegen den ehemalige BGB-Chef Wolfgang Rupf, den ehemaligen Berlin-Hyp-Chef Klaus-Rüdiger Landowsky sowie neun weitere Verantwortliche, darunter der Initiator der leitenden Immobiliengeschäfte Manfred Schoeps wurden wegen Untreue Anklage erhoben. Dem Land Berlin ist voraussichtlich ein Schaden von mehr als 55 Millionen Euro enstanden. Um die Insolvenz der halbstaalichen Bank zu verhindern, müssen die Berliner Steuerzahler die Zeche in Form von direkten Zuschüssen oder Bürgschaften aufbringen.

Diese Aufzählung ließe sich beliebig verlängern und fast täglich kommen neue Hiobsbotschaften dazu.

Gerade deutsche Bosse werden nicht müde, die Schuld auf andere abzuschieben. Mit dem Habitus der Unfehlbarkeit profilieren sie sich in der Öffentlichkeit und erklären in Zeitungsinterviews, bei Diskussions- und/oder bei anderen Quassel-Veranstaltungen wie z.B. - »SABINE CHRISTIANSEN« ,  »BEI MAISCHBERGER« , »BERLIN MITTE« , »TALK IN BERLIN«  u.a.m. - , was schief läuft, warum es schief läuft und wer die Verantwortung dafür trägt.

Sie zeigen auch gerne mit Fingern auf angeblich "unfähige" Politiker, dabei haben viele von ihnen selbst Unternehmenswerte zerstören, sich schamlos bereichert, Mitarbeiter demotivieren und entlassen und die Funktionsfähigkeit unserer Wirtschaft mit ihren Managementfehlern und ihrer Gier in bislang nie gekannten Ausmass geschädigt.

Und ebenso viele verdienen nach wie vor satte Gehälter - wenn sie nicht mit dem goldenen Fallschirm abgesprungen sind und sich auf unglaubliche Abfindungen und Pensionszahlungen ausruhen.

Mit dieser Selbstbedienungsmentalität haben sich die Manager ihre Gehälter (weltweit) immer weiter nach oben geschraubt.

Verdiente ein amerikanischer Konzernchef 1980 im Durchschnitt noch das 42fache eines normalen Angestellten, sind es 20 Jahre später mehr als 500-mal so viel.
Bei den deutschen Vorstandsvorsitzenden gab es eine ähnliche Entwicklung in den vergangenen 10 Jahren, und zwar einen Anstieg um ca. 340 Prozent gegenüber nur ca. 36 Prozent bei normalen Arbeitnehmern.

Alle sagen, (gute) Leistung muss sich lohnen.
Aber keiner erwähnt, wie gut (schlechte) »Leistung« entlohnt wird !

Während der normale mittelständische Unternehmer durch sein Versagen den Weg zum nächsten Insolvenzrichter antreten muss  - die entlassenen Arbeitnehmer den Weg zur nächsten AGENTUR FÜR ARBEIT  - gehen die Manger zur nächsten Bank, um ihr »Salär« für "erfolgloses" Arbeiten gewinnbringend anzulegen.

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